ETB Baskets: Vertrauensvoll in eine professionelle Zukunft

Nach der Saison ist vor der Saison. Zeit zum Luftholen? Fehlanzeige. Die ETB Wohnbau Baskets haben den Kampf um den Klassenerhalt in der Zweiten Basketball-Bundesliga mit Bravour bestanden, doch der Kampf um die Pro A geht weiter und läuft erneut in eine entscheidende Phase. Baskets-Geschäftsführer Jan Teigelack hat sich zum Stand der Dinge geäußert.

Allgemein / Beitrag vom: 01.05.2011

Foto Jan TeigelackWie zufrieden sind Sie mit den vergangenen Wochen?

Zufrieden ist nicht das richtige Wort. Ich habe die Körbe nicht rein gemacht, das waren die Spieler. Und wirtschaftlich haben tolle Leute im Hintergrund gearbeitet, dass die Saison auch in dieser Hinsicht noch aufgegangen ist. Zufrieden kann ich also nicht sein, aber ich bin unglaublich erleichtert.

Die Probleme waren groß.

Ja, aber wir sind keine Hasardeure, um das klar zu sagen. Man geht immer mit einem kleinen Loch in eine Saison, weil man ja weiter arbeitet, mit möglichen Sponsoren spricht. Dass es so schwierig werden würde, war nicht abzusehen.

„Erleichtert“ ob der Zuschauerresonanz dürften Sie nicht sein. Rein kam, wer bezahlt hat, was ja auch üblich ist. Aber es kamen so oft genug weniger als 1000 Leute zum Hallo. Es war mal mehr los.

Aber wir werden von diesem Konzept nicht mehr abweichen. Leider haben uns die vielen knappen Niederlagen zu Beginn sicher ein paar Zuschauer gekostet, aber einen harten Kern von knapp unter 1000 Fans zu haben, die gerne zum ETB kommen, finde ich gar nicht schlecht. Den Schnitt wollen wir in Zukunft natürlich anheben.

Wie sieht es denn mit der kommenden Saison aus, wo die vergangene so schwierig war?

Die ist noch nicht in trockenen Tüchern. Aber viele Menschen arbeiten hart daran und werden nicht zufrieden sein, wenn es am Ende nur für die Pro B reicht. Im Gegenteil, alle wären zutiefst enttäuscht.

Wahrscheinlich auch Markus Horn. Trotzdem hat er verlängert. Dabei hatte er ambitioniere Forderungen.

Wir haben uns in größerer Runde zusammengesetzt, uns in die Augen geschaut und waren uns einig, das alles in Angriff zu nehmen. Das hat erstens was mit Vertrauen zu tun, das sich aufgebaut hat. Und zweitens waren diese Forderungen waren ja auch nicht neu, sondern Teil eines Prozesses, den wir uns ohnehin auf die Fahne geschrieben hatten.

Von einer Professionalisierung war die Rede, zum Beispiel von einem hauptamtlichen Geschäftsführer.

Den haben wir im Auge, aber die Tinte unter dem Vertrag ist noch nicht trocken.

Was wird dann aus Ihnen?

Och, ich bin ja auch noch Rechtsanwalt und habe reichlich zu tun. Wie gesagt: Wir wollen uns professioneller aufstellen, so den Sponsoren entgegen kommen und auch Fehlerquellen in der Außendarstellung minimieren. Da ist ja zuletzt auch mal was schief gelaufen, wenn ich mich an den vergangenen Winter erinnere, wo es um Markus Parker oder die Hallennutzung in den Ferien ging.

Zuletzt gab es optimistische Äußerungen, die Mannschaft in weitesten Teilen zusammenhalten zu können.

Stimmt. Mit diesem Team in der Pro A, das wäre der Hammer.

Und der Trainer?

Wir möchten Igor Krizanovic unbedingt halten und er würde gerne bleiben. Aber natürlich hat jemand wie er, der unter schwierigsten Umständen einen neunten Platz rausholt, sportliche Ambitionen. Spielen wir Pro A, bleibt Igor. Davon bin ich überzeugt. Alles entscheidet sich im Mai.

Quelle: Essen, 29.04.2011, Achim Faust, derwesten.de

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