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Versicherungsrecht

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Das Versicherungsrecht stellt einen sehr komplexen, aber auch sensiblen Bereich dar. Dies gilt gleichermaßen für Versicherungsnehmer, wie auch für Versicherungen und Versicherungsvermittler.

Spricht man von „Versicherungsrecht“, so ist in der Regel das Privatversicherungsrecht gemeint, welches die Rechtsbeziehungen rund um die Verträge zwischen Versicherungsnehmer und Versicherer regelt und dem Zivilrecht zuzuordnen ist.

Das Privatversicherungsrecht unterteilt sich in drei Bereiche, nämlich das Versicherungsvertragsrecht, das Versicherungsaufsichtsrecht und das Versicherungsunternehmensrecht. Da das Versicherungsrecht in erster Linie Vertragsrecht ist, kommt es für die Bestimmung von Inhalt und Grenzen der Rechte und Pflichten vor allem auf die Versicherungsbedingungen an.

Es ist anzuraten bei Problemen mit der Regulierung eines Schadens möglichst früh einen rechtlichen Beistand einzuschalten, denn es lässt sich oftmals beobachten, dass die Versicherer insbesondere bei höheren Forderungen versuchen, eine Regulierung zu umgehen. In einem solchen Fall helfen Ihnen unsere Anwälte gerne weiter.

Die rechtlichen Rahmenbedingungen im Versicherungsrecht haben sich mit der umfassenden Novellierung des Versicherungsvertragsgesetzes zum 01.01.2008 teilweise erheblich verändert. Das neue Versicherungsrecht ist zum Teil verbraucherfreundlicher geworden, es wirft aber auch neue Fragestellungen auf, welche der sorgfältigen Analyse und Bewertung bedürfen.

In unserer Kanzlei werden Sie durch einen Rechtsanwalt, der gleichzeitig auch Fachanwalt für Versicherungsrecht ist, stets zuverlässig und kompetent betreut und vertreten.

Die Private Berufsunfähigkeitsversicherung (BU/BUZ)

Die private Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) oder Berufsunfähigkeitszusatzversicherung (BUZ) dient der Abdeckung von krankheitsbedingten Berufsunfähigkeiten.

Der Versicherungsfall in der Berufsunfähigkeitsversicherung tritt nach den gängigen Versicherungsbedingungen dann ein, wenn der Versicherungsnehmer aufgrund einer voraussichtlich mindestens sechs Monate andauernden Arbeitsunfähigkeit nicht in der Lage ist, seine beruflichen Tätigkeiten zu mindestens 50 % auszuüben.

In diesem Fall wird eine Berufsunfähigkeitsrente gezahlt und bei der Berufsunfähigkeitszusatzversicherung (BUZ) die Beiträge zur mitabgeschlossenen Lebensversicherung.

Die Durchsetzung der Berufsunfähigkeitsrente ist langwierig und schwierig.

Sie erfolgt im Wesentlichen in drei Schritten:

  1. Der Versicherungsnehmer muss seine beruflichen Tätigkeiten im gesunden Tagen im Einzelnen-möglichst stundenweise-darstellen. Hier eignet sich ein Stundenplan des Arbeitstages über einen Zeitraum von mindestens einer Woche. Bei einer Berufstätigkeit mit vielen unterschiedlichen Tätigkeit sollte eine exemplarische Woche dargestellt werden.
  2. Im zweiten Schritt muss die gesundheitliche Beeinträchtigung des Versicherungsnehmers konkretisiert und durch ärztliche Erklärungen nachgewiesen werden, also z.B. bei einem Bandscheibenvorfall die Beeinträchtigung beim Tragen und Heben von Gewichten.
  3. Im dritten Schritt werden die Einzeltätigkeiten des ausgeübten Berufs und die Beeinträchtigungen verglichen. Sollte sich bei diesem Vergleich ergeben, dass der Versicherungsnehmer durch die gesundheitlichen Beeinträchtigungen weniger als 50 % seiner Einzeltätigkeiten ausüben kann, besteht eine Berufsunfähigkeit im Sinne der Versicherungsbedingungen BUZ.

Diese Verfahrensschritte werden auch in einem Gerichtsverfahren durchlaufen, wobei der Versicherungsnehmer beweisen muss, welche Einzeltätigkeiten er täglich ausgeführt hat; durch ein medizinisches Sachverständigengutachten werden anschließend die gesundheitlichen Beeinträchtigungen und deren Auswirkungen auf die Einzeltätigkeiten des ausgeübten Berufs beleuchtet, was insbesondere bei psychischen Krankheiten die Gutachter und Gerichte vor große Probleme stellt.

In diesen Verfahren zur Erlangung der Berufsunfähigkeitsrente bestreiten die Versicherungsgesellschaften sämtliche Tatsachen, die der Versicherungsnehmer vorträgt, so dass er gezwungen wird, diese Tatsachen unter Beweis zu stellen, also z.b. durch Zeugenaussagen der Arbeitskollegen oder des Vorgesetzten bezüglich seiner Tätigkeit.

 

Rechtsanwalt Ulrich Kelch (Fachanwalt für Versicherungsrecht) begleitet seit 20 Jahren Verfahren zur Durchsetzung der privaten Berufsunfähigkeitsrente in der privaten Berufsunfähigkeitsversicherung/ Berufsunfähigkeitszusatzversicherung.

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